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Kritiken

Hier findet sich ab 1.12.2025 der Marterpfahl/Polly-Parker-Blog, weil ich in meinen alten nimmer "reinkomme" und ihn daher stillege(n) muß ... - Kritiken gibt's eh nimmer ... alles muß man selber machen *seufz*  

SO 30.11.'25, 1. Advent: Auf zum Bürgerentscheid! Wann hat man hier schon mal Gelegenheit dazu? Sollen die städtischen Forsten Horbs Windräder bekommen dürfen? Nö, natürlich nicht :-) (Nachtrag: leider doch. 52 % der Abstimmenden votierten „nein“, aber das Quorum wurde verfehlt; den meisten war's wohl wurscht.)

Ende Nov. '25: Aus für den MARTERPFAHL-Auftritt bei der Leipziger Frühjahrsbuchmesse. Man habe Bedenken wegen des Jugendschutzes und auch sonst … Na, dann war's das eben. Adieu!

29.11.'25: Blog-Ende! Zumindest in der bisherigen Form; nach knapp 20 Jahren schließt der Marterpfahl-Blog seine Pforten, zumindest in bisheriger Form. 2006 sagte mir jemand, ohne Handy gehe es nimmer. Hätte ich seinen Rat beherzigt, wäre ich heute um locker 10.000 € ärmer – statt den Betrag für Reisen o. ä. auszugeben. Jetzt kann ich mich ohne Handynummer nimmer in mein Blog einwählen. Die „vorgekochten“, teils unfertigen Beiträge bis 1.1.'26 werden weiterhin (automatisch) erscheinen, die alten weiterhin sichtbar bleiben, aber neue wird’s nimmer geben. Ich bin auf der Suche nach einer neuen Heimat für mein Blog – obwohl: Warum eine Heimat suchen, wenn allenfalls 500 Besucher pro Monat (früher 5000) das Ganze lesen? Fürs Erste reicht der Blog als Unterseite der Marterpfahl/PPP-(=Polly-Parker-Publishing)-Website. Tschüß erst mal.

2.12.'25: Und wieder eine weniger …

Buchhandlung nämlich. Wie ich heute (28.11.) im SCHWÄBISCHEN TAGBLATT las, schließt die Tübinger Buchhandlung H. P. Willi (Wilhelmstr. 8) am 2.12.'25 nach 25jährigem Bestehen ihre Pforten. – Gastl hat's schon vor einiger Zeit erwischt und vor kurzem auch den Frauenbuchladen Thalestris.

8.12.'25: Heut' wär's 50 Jahre her gewesen, daß wir in unser Nehrener Haus, Firstbergstr. 2, einzogen, und ich hätte gedacht, auch das 50jährige Jubiläum dort zu feiern. Schade; aber es war wohl besser, das Haus im Herbst '21 zu Geld zu machen, statt das restliche Geld für Habeck-Heizungen etc. pp. zu verprassen und dann pleite zu gehen. Der neue Hauseigner hat so ziemlich alles neu gemacht, auch was ich kurz zuvor erneuert hatte; er habe sogar, erzählt mir eine Nachbarin begeistert, einen Ginkgo gepflanzt. Na, da hätte er auch meinen alten stehen lassen können; der war schon zehn Meter hoch. – Am 8.12.'24 entfloh Syriens Oberboß Assad mit Geld und Mischpoche nach Moskau, bevor man ihm den Stuhl unterm Hintern klaute. Und? Geht's Syrien jetzt besser?

SO 14.12.'25, 3. Advent: Morgen, Kinder, wi-hird's wa-has geben … Was gibt es morgen? Setzt es morgen was? Für die Ungezogenen bestimmt :-) Aber auch die Artigen müssen sich bis zum 25.12. gedulden, bis DIE ARSCHGEIGE, Sex Sexy Storys von Suburban Subbie aus dem Londoner Vorstadtgebiet, lieferbar wird. Hier kann man schon heute (15.12.) Details besehen und vorbestellen:

https://www.amazon.com/dp/B0G6XB45K2?ref=sp_email

Alles von Amazon am 9.4.'26 abrasiert, sorry! :-(

SubSubbie_Arschgeige_01.jpg

Ich werd' dir noch mal den Arsch fiedeln, wenn du das Element rechts unten "Sex Sexy Stories" wieder vergißt!

»Sub, halt die Klappe!« kam mir spontan in den Sinn, als ich diesen (Werbe-)Textauszug unter dem Titel »Klappentext_Suburban_Subbie_Arschgeige_001« abspeicherte (ich, der Senior Publisher R. H.):

Er zog eine Tasche über das Bett und deutete auf sie. »Und das wirst du heute Abend tragen, meine Liebe. Zieh es an.« Während er sich anzog, zog sie ein schickes kleines schwarzes Kleid hervor, wie sie es noch nie getragen hatte. Es hatte lange schwarze Ärmel, war schlicht, aber der tiefe Ausschnitt zwischen ihren nicht großen, aber ausreichenden Brüsten und der kurze Rock, der durch ihre hohen Absätze betont wurde, ließen sie umwerfend aussehen. Er lächelte. »Ja, sehr hübsch.«
Sie hob ihre kleine schwarze Tasche vom Bett, aber er nahm sie ihr ab und legte ein kleines weiteres Paket hinein. »Du wirst mich heute Abend genau beobachten, Sally. Wenn ich dir ein Signal gebe, gehst du auf die Damentoilette und öffnest das Päckchen. Darin findest du einige Anweisungen, die du buchstabengetreu ausführen wirst.«
Ihre nackte Muschi pochte unter dem kurzen Rock. Der Abend würde doch nicht so langweilig werden, wie sie gedacht hatte. »Ja, Henry«, murmelte sie.

Zumal sie randvoll abgefüllt war mit zwei Pint Wasser - ohne Slip und mit Kloverbot; dafür mit Schweißperlen auf der Stirn ... Alles von Amazon am 9.4.'26 beseitigt - vorerst ... ;-)

22.12.'25: Das Weihnachtsgeschäft sei mau und flau gewesen, meldet der Rundfunk. In Erwartung schlechterer Zeiten sitzen die Leute auf ihrem Geld wie die Klimakleber auf der Straße, wobei letzteres gottlob nachgelassen hat; nicht aber die schon seit Jahren miese Stimmung. „The party is over“, sagten manche schon zur Coronazeit. „Deutschland macht keinen Spaß mehr“, schrieb mir eine Autorin 2022. „Eigentlich plante ich eine überarbeitete Neuausgabe in drei bis vier Jahren plus einem Folgeband, der bereits halbfertig in der Schublade liegt“, schrieb eine andere; „doch ob es dazu kommt, hängt von der weiteren Entwicklung in unserem einst schönen Land ab. Die zeigt leider auf langes Siechtum, Verkauf des Tafelsilbers ans Ausland und Übernahme durch fremde Kulturen, die ihre Vorposten bereits geschickt haben. Oswald Spengler hätte ein munteres Grinsen im Gesicht, wenn er das noch erlebt hätte.“ – Mein Ex-Autor Arne Hoffmann beklagt auf seinem Genderama-Blog ein seit 2024 stark zurückgehendes Spendenaufkommen und sieht sich in seiner Existenz bedroht. Das kommt mir bekannt vor.

31.12.'25, Silvester: Alle Jahre wieder die Böllerverbotsdiskussion, u. a. auf dem Blog „Es gibt immer Alternativen“ des liberalen Wirtschaftsprofs A. Dilger:

 

klimaleugner sagte am 31/12/2025 um 06:10 :

Die Feuerwerksdiskussion gehört zum Jahresende wie das Ungeheuer von Loch Ness zum Sommer. Daß das grünwoke Gelumpe darin einen Markt für ihre Verbotsphantasien sieht, können und werden wir aushalten.

 

Alexander Dilger sagte am 31/12/2025 um 09:45 :

Die Diskussion findet jedes Jahr statt, bis irgendwann einmal das Verbot kommt, welches dann dauerhaft Bestand haben wird.

 

Rüdiger Happ sagte am 31/12/2025 um 11:03 :

Das fürchte ich auch. Wie beim Verbrennerverbot. Ist es erst mal da, ist es kaum noch wieder wegzukriegen. Auch bei anderen Dingen: Als der Tübinger Stadtrat beschloß, die „Papstgaststätte“ am Hbf plattzumachen, nutzte aller Protest nix mehr – das wurde Jahre später „exekutiert“, und nur noch ein Trümmerhaufen blieb – und auch das nicht lange.

Am Loch Ness gibt es übrigens Schilder „No overnight parking“ – sonst packt dich Nessie :-)

„Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ – z. B. Helge Schneider; statt des verbotenen Böllerns „Puch! Puch!“ machen, mit Kartons „z. B. von irgendso’nem Stromscheiß“ rasseln und dabei ein Wortgeblubber wie Politiker fahren lassen:

https://www.youtube.com/watch?v=VOuJqGivMBA

In diesem Sinne: trotz allem frohes neues!

 

1.1.'26 Neujahr: Am Silvesterabend war die Internetverbindung tranig, lahm und total überlastet. Insbesondere Radio und Fernsehen gingen gar nicht. Da setzte ich mich in meinen alten Dacia Logan Kombi, ließ Motor und Heizung laufen und hörte Götz Alsmann im Deutschlandfunk jazzen und swingen. Das Feuerwerk war, wie immer in Rexingen, für einen 1300-Einwohner-Ort schön und üppig. – 

​​

Am 10.1. geh' ich zu 'ner Feier eines, der in Trump-USA war (erwünschte Kostümierung in Rot und Blau) ...

 

5.1.'26: -10 Grad heut morgen. Der Klimawandel macht mal wieder ein Päuschen. (Am nächsten Morgen sogar -13 Grad; dann wurd's wieder wärmer.)

Aber es kommt Tauwetter – bis zur nächsten Kältewelle. Schnell den alten, braven Dacia Logan Kombi loswerden, bevor's wieder kalt wird … Einen dieser Verramscher, die ihre Visitenkarten an älteren geparkten Autos plazieren, rief ich an. „Wir rufen zurück.“ Aber sie riefen nicht. Also selber zur Tat schreiten, sonst gammelt der alte Wagen noch ewig lange hier vor dem Haus vor sich hin, kostet Steuer und Versicherung und erzürnt die Behörden.

DI 13.1.'26: Heute fuhr ich mit dem alten Dacia-Kombi mit dem gebrochenen Federbein hinten links bei mildem Wetter gemächlich nach Tübingen und konnte ihn bei der Fa. Möck Autoverwertung, Reutlinger Str., problemlos und gratis verschrotten. Mein alter Schirm fand zunächst als Spazierstock und dann bei einem Unbekannten am Tübinger Bahnhof ein neues Zuhause, und ich begoß den alten Dacia, der mir über 16 Jahre lang und über 204.000 km treue Dienste geleistet hatte, in Tübinger und Horber Bahnhofskneipen mit mehreren Halben. Die Tübinger Bahnhofskneipe war spärlich besucht und bot kein preiswertes Wochenmenü mehr an, nur noch ein Tagesessen. Die Bahn lief wider Erwarten reibungslos und fast pünktlich.

MI 21.1.'26: Um 18 Uhr läuft im Tübinger Kino „Museum“ schon einen Tag vor dem offiziellen Start die französische Komödie „C'etait mieux demain“ („Morgen war's besser“ – öder deutscher Titel: „Die progressiven Nostalgiker“). Inhalt: Durch einen Unfall wird eine französische Familie von 1958 nach 2025 geschleudert, und manches ändert sich: Die Hausfrau wird Bankerin, der Banker Hausmann – und gerade als sie sich mit ihrem neuen Dasein abzufinden begannen, werden sie zurück nach 1958 geschleudert …

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_progressiven_Nostalgiker

SA 24.1.'26: In sechs Wochen (vom 6.-8.3.'24) werde ich auf der Bofewo in Hofheim-Wallau bei Frankfurt sein und euch, werte Leselustige, mit geilen Büchern erfreuen. Wenn die Ausstellung am Sonntagabend schließt, werden auch die Wahllokale in Baden-Württemberg schließen. Das wird die erste Landtagswahl sein, an der ich nicht teilnehme, denn Briefwahl ist mir zu mühsam, und einen Regierungswechsel wird’s eh nicht geben, also was soll's?

 

(Siehe "Aktuelles")

 

Am 8.3. ist nicht nur der Weltfrauentag, sondern auch eine Schweizer Volksabstimmung über die Bargeld-Initiative: Nach dem Motto „Bargeld ist ein Stück Freiheit“ wollen die Befürworter das Bargeld in der Schweizer Verfassung verankern. Überall soll die Möglichkeit zur Barzahlung erhalten werden. Sehr gut!

 

10.2.'26: Und wieder eine weniger. Nicht nur die Buchläden sterben – auch die Kneipen …

Das Tübinger „Japengo“ wird vom Holzgerlinger Steakhouse „Mo“ übernommen, die „Kelter“, ein großer Fachwerkbau mit Restaurant, Weinladen und Cocktailbar, wird ganz geschlossen … zumindest bis sich ein neuer Dummer … Pächter findet.

FR 13.2.'26: Ein ominöser Unglückstag. Besser daheim bleiben. – Gestern war Weiberfasching, aber ich habe es versäumt, im Fummel auszugehen. Pißwetter, allerdings wenigstens mild. Morgen SA 14.2. ist Valentinstag – der Tag der Liebenden. Das wär' doch mal eine pissende … äh … passende Gelegenheit, den Sklavinnen von Tanger seine Liebe zu bezeugen und sie durch ihre Puffmatratzen zu nageln … aber auch mal wieder etwas zu spät dafür. Vielleicht reicht's bis DI 3.3.'26 [eher zum 4.4. ...], endlich die Ebook-Version von „Die Sklavinnen von Tanger“ zu veröffentlichen – mit leicht überarbeitetem Text und viel Bonusmaterial zum Träumen … und dann wird’s auch schon wieder Zeit für die Bofewo (6.-8.3.'26) - siehe "Aktuelles".

 

20.2.'26: Ein milder, frostfreier Tag, und weitere sind in Sicht, selbst hier auf 500 Metern Höhe. Die Krokusse und Schneeglöckchen sind da. Das war's dann hoffentlich mit dem Winter. Der Füllstand der Gasspeicher beträgt auch nur noch 20 % – höchste Eisenbahn! – Anderswo tosen die Stürme – die Beifallsstürme für Merkel in Stuttgart auf dem CDU-Parteitag. Diese Partei der braven, vertrottelten Bubis ist wirklich nicht mehr zu retten. – 20.2.'26: Jetzt hat sich auch seine Druckerei geweigert, das neue Buch des AfD-Politikers Krah zu drucken; zuvor gab's am 18.2. ein Auftrittsverbot für eine geplante Lesung bei der Leipziger Buchmesse. Man befürchtete einen Krawall der linken Szene. Man befürchtete sozusagen, daß die linke Szene eine Szene machen würde, ha ha … Krah ist eine ziemliche Pflaume, aber auch die sollten lesen dürfen. Man muß ja nicht hingehen. Rabatz machen allerdings auch nicht. Einfach ignorieren, wenn's einem nicht paßt … Der Islamkritiker Salman Rushdie durfte ja auch lesen und auftreten; ich nicht – auch ohne Lesung nicht … Vielleicht ist „Ursel an die Leyne!“ zu provokativ?

https://pollyparkersthrillers.blogspot.com/2025/11/erziehungsbedarf.html

Mein einstiger Standnachbar von 2011 in Leipzig, der „Unrast Verlag“ – z. B. Mit dem Titel „Feministisch morden“ – heimste sogar einen 50.000-€-Staatspenis … äh … -preis von Bumspräser Steinmeier ein.

Für die Leipziger Buchmesse ist wohl, wie für die CDU, Hopfen und Malz verloren; und für die Frankfurter Buchmesse erst recht … 22.2.'26: Stromausfall in Tübingen nach Transformatorbrand. Gut, das kam früher auch schon gelegentlich vor – aber mir scheint, die Gelegenheiten sind häufiger geworden … Vor einigen Monaten erst stundenlang in Dußlingen südlich von Tübingen … Vielleicht hängt's mit den Spannungsschwankungen durch den Flatterstrom oder Zappelstrom der wetterabhängigen Energien zusammen?

25.2.: Wieder da! Die Marquardtei in Tübingen, das rund 200 Jahre alte Traditionslokal, hat laut Lokalzeitung wieder einen neuen Pächter, einen Türken. Schön, daß das alte Lokal wieder da ist!

 

27.2.: „Meine Abrechnung mit Donald Trump“ – und zwar aus konservativer bis rechter Sicht, nicht aus linker. Interessant, auch wenn man nicht allem zustimmen mag:

https://www.achgut.com/artikel/meine_abrechung_mit_donald_trump

 

4.3.: Volltanken für die Fahrt zur Bofewo morgen. Der Sprit ist wegen des Irankriegs rund 20 Cent und mehr pro Liter teurer als vorher. – Manche echauffieren sich wegen des angeblichen oder tatsächlichen Bruchs des Völkerrechts, statt froh darüber zu sein, daß statt iranischen Atombomben nur die Ärsche der Obermuftis hochgehen. Eins allerdings sollte Europa und speziell Deutschland: aufpassen, daß wir nicht von einer neuen Flüchtlingswelle überrollt werden. Leider ist Europa ein uneiniger, durcheinander gackernder Hühnerhaufen von Klein- und Mittelstaaten, die sich nicht mal auf eine „Festung Europa“ einigen können. Spanien hatte die Straße von Gibraltar schon fast dicht gekriegt für illegale Migranten, da machte die neue Linksregierung (ab 2018) wieder einen auf lax – so, wie's die Sozis öfter tun – mit anderer Leute Geld: Die spanischen Sozis

karrten die Flüchtlinge in Bussen von der Südküste an die Pyrenäengrenze, zur Weiterreise nach Frankreich und Deutschland.

Trotzdem werd' ich zwischen der Bofewo und vor Ostern ca. zwei Wochen lang nach Cerbère (F) und Port Bou (E) reisen, dort, wo die Pyrenäen und die spanisch-französische Grenze ans Mittelmeer stoßen. Mein Fantasie-Fürstentum Chastignac, wo der Prinzgemahl einen Keuschheitsgürtel trägt und auch sonst noch so einiges erdulden muß („Schlürf meinen Sekt, Prinzi!“) liegt dort irgendwo. Immerhin gibt’s da im Roman noch eine geheime mönchische Starkbier-Brauerei in den Bergen. – Port-Bou (E) ist mir lieber: billiger, tanken mit Bargeld – und überhaupt :-)

(Bild) (Link) - alles von Amazon, der großen, launischen Domina, weggemacht worden *seufz*

[Nachtrag 10.3.: Die Reise ist auf den Herbst verschoben, sorry … Bin zu müde und malade …]

Am Vorabend meiner Abreise zur Bofewo studierte ich die Verkehrsmeldungen am PC. Eigentlich wollte ich wieder die A81 hochfahren bis Würzburg, dann die A3 westwärts bis fast zum Ziel. Schreck: Im Engelbergtunnel bei Leonberg hat's gebrannt, und die südwärts führende Röhre wird wochenlang gesperrt bleiben – die nordwärts ist wieder frei. Puh!

Die A3 wird am Offenbacher Kreuz (das erneuert werden muß) ab SA 7.3. tagelang gesperrt sein. Ist das ein Kreuz mit den Autobahnen! Also südwärts und über Karlsruhe heimwärts.

Irrenhaus Deutschland!

DO 5.3.: Morgens an der Horber Tanke Frühstück mit Bockwurst und Milchkaffee. Endlich erfahre ich, was aus dem Chef und Inhaber (ca. 65, dick) geworden ist, der sich seit einigen Wochen nimmer sehen ließ: Nach einem Schlaganfall ist er jetzt im Pflegeheim. Ab 1.4. kommt ein neuer – ein böser Aprilscherz … (Nachtrag 30.3.: Es ist einE NeuE!) Das hat sich dann gelohnt: immer schaffen und dann nix. „Ein braves Pferd stirbt in den Sielen“, sagte Bismarck mal – aber er mußte ohnmächtig zusehen, wie andere sein Erbe leichtfertig verspielten.

In Tübingen gab's vor Jahren einen (guten) Barmann (schlank), Inhaber einer Cocktailbar, mit genau demselben Namen wie beim Chef der Horber Tanke – und auch er verschwand auf einmal. Auf Nachfrage erklärte sein Personal düster, wo er jetzt sei, brauche er keine Cocktails mehr … (Er wußte wenigstens noch, wie man einen guten „El Presidente“ mixt, rötlich und mit einem leckeren Schaumteppich obendrauf – nicht so wie das labbrige, künstliche Zeug heutzutage.)

Die Fahrt nach Hofheim-Wallau verlief wider Erwarten ganz störungs- und staufrei. Nach ca. 4h15min gemächlicher Fahrt und rund 330 km war ich schon am frühen Nachmittag in der Ausstellungshalle. Für den Aufbau stehen anderthalb Tage zur Verfügung, für den Abbau nur ein halber: Bis Sonntagabend Mitternacht muß alles geräumt sein – puh, bei größeren Ständen ein Streß!

Als „Rudis Reste-Ecke“ firmiert mein 4-m2-Ständchen jetzt, denn den Marterpfahl-Verlag gibt’s ja offiziell seit Mitte 2024 nimmer.

Nach schnell erledigtem Aufbau der traditionelle Besuch in dem Schnellrestaurant um die Ecke, das noch Zigeunerschnitzel offiziell auf der Karte stehen hatte – aber jetzt nimmer. Verteidigte der (türkische?) Wirt noch letztes Jahr den Traditionsnamen eifrig, war er jetzt zu Kreuze gekrochen. „Balkanschnitzel“ hieß es jetzt. Na, dann kann ich ja was anderes bestellen: Lasagne.

An meinem neuen Standort hatte ich eine prima Sicht von der Seite auf die Bühne, wo die ganzen Shows liefen. Viel Bondage. Verschiedene Musikstile, verschiedene „Umrahmung“. Die Fesselopfer waren fast immer weiblich. Besonders taff waren die Mannen vom schottischen Team Cuffkey, die mich auch schon mal – nebst der Frau des Bofewo-Leiters – darauf hingewiesen hatten, wie man einen Kilt richtig trägt: Das Glatte muß nach vorne! Sonst ist es nur ein Faltenrock – wie bei einem Schulmädchen. Auch ganz nett – aber doch was anderes … Kilts sind prima; sie gestatten einem das Rocktragen, ohne daß man sich unmännlich fühlen müßte. 

 

So ist's recht: die Liege am Pool nicht mit Handtüchern in Beschlag nehmen, sondern mit einem süßen Mädel, an Händen und Füßen gefesselt, geknebelt, mopsfrei – nur der Slip stört noch etwas … und tiefer gelegt sind die Mädels auch schon ... (Bild: Cuffkey)

Die Cuffkey-Leute ließen auch schon mal alle ihre Mädels miteinander als „Chain Gang“ aneinandergekettet durch die Gänge paradieren … Oder die Mädels wurden gefesselt und dann beobachtet, wie lang sie zum Entfesseln brauchten … (Das sei allerdings Standard bei solchen Ausstellungen, las ich.)

Bei den Shows hatten im Auditorium rund 50 Zuschauer Platz, und manche saßen über Stunden wie festgewachsen auf ihren Stühlen.

Die Verkäufe waren dürftig; ca. 70 von 100 Büchern nahm ich wieder mit nach Hause. Und das trotz Billigpreis! Doch schon ca. 2017 hörte ich auf der „Passion“ in Hamburg, wie eine Verkäuferin einer anderen des Nachbarstands zuraunte: „Na, auch nichts verkauft?“ Das Phänomen scheint sich also nur beschleunigt zu haben. Ca. 2010 konnte man mit einem 4-m2-Kabuff auf der Frankfurter Buchmesse noch rund 1000 Euro Umsatz machen (auch nicht kostendeckend, aber immerhin), 2016 waren's noch 500 Euro – und 2022 100 Euro … Und das Wunder meines ersten Bofewo-Auftritts, daß ein „ausgehungertes“ Publikum mir in drei Stunden fast alles wegkaufte, war nicht wiederholbar …

 

Die Nächte verbrachte ich in meinem Auto auf einem ca. 200 m entfernten Parkplatz, wo es ruhiger und dunkler war. Die Temperaturen gingen zum Glück nicht auf null, sondern nur auf sechs Grad 'runter; doch trotz meines dicken Schlafsacks und obwohl ich gelegentlich Motor und Heizung laufen ließ, muß sich hier wohl die fette Erkältung angebahnt haben, an der ich noch jetzt, eine Woche nach der Bofewo, laboriere …

Frühstücken konnte ich am Freitag in der Bäckerei an der Ecke und am Samstag und Sonntag am Frühstücksbüfett im Messegelände selbst. Das mußte für den Tag reichen …

 

An der Horber Tanke hatte ich drei der bekannten dänischen FAXE-„Starköl“-Literdosen mitgenommen; die mußten, eine Dose pro Tag, die drei Messetage über als Flüssignahrung reichen. Wenn das Starkbier mit seinen 10 % am Nachmittag knapp wurde, füllte ich die Dose mit Leitungswasser aus dem Waschraum auf. Als ich das einmal tat, fragte mich jemand, wo das erhältlich sei. Er sei aus Wien und kenne das nicht. „An (fast) jeder Tanke, egal welche Marke? Gut zu wissen!“ Das sind die wahren Bildungserlebnisse …

Auf dem Klo kam mir auch mein rosa Glitzerhütchen abhanden, aber da ich damit eh aussähe wie Rosa von Praunheim (wie jemand anmerkte), ist das vielleicht nicht unbedingt von Übel … [Zwei Tage nach Messeschluß erhielt ich 'ne Mail vom Messeleiter: „Hut gefunden!“ – „Verschenk' ihn oder schmeiß ihn weg“, antwortete ich elf Tage später]

 

Dem (meist abwesenden) Standinhaber „SM-Hypnose“ in meinem Rücken konnte ich einen Hypnose-Thriller „Hörig und ausgeliefert“ verkaufen.

 

Der Wiener kaufte mir auch zwei Bücher ab, und kurz vor Schluß kam auch seine ungarische Frau, warb ein bißchen für ihren Helden Victor Orban, kaufte ebenfalls zwei Bücher („Maledom!“ sagte sie entschieden) und wünschte mir für den Schlußspurt noch gute Verkäufe (ihre und ihres Mannes waren nicht gut gewesen, und so ging's anscheinend manchen; etliche Aussteller der letzten Male waren auch nimmer da).

Aber in der letzten Stunde ging noch weniger als bisher schon, und so frönte ich dem, was ich sonst mißbillige: dem vorzeitigen Zusammenräumen. Als die Messe um 18 Uhr schloß, hatte ich schon alles fix und fertig gepackt auf meinem Rollwägelchen, und um 18.15 Uhr konnte ich mich in meinem Wagen auf den Heimweg machen – wie geplant über Karlsruhe-Pforzheim, ziemlich ruhig und entspannt, eine kürzere Strecke, auch zeitlich – 3h45 für ca. 280 km. Belegte Brötchen und „Elephant“– Bier an der Horber Tanke; in Horb-Rexingen schlugen die Turmuhren zehn, als ich die 32 Stufen vor meiner Wohnung hochhumpelte. Der Arthritis-Schmerz hatte wieder zugeschlagen, und eine saftige Erkältung war im Anmarsch und steht in voller Blüte, während ich das hier schreibe …

Der Lohn der gemächlichen Fahrweise ist weniger Streß und ein Verbrauch um die fünf Liter auf 100 km.

 

MO 9.3.: Obwohl ich in der letzten Zeit nicht viel aß und trank, zeigte die Waage am Morgen 114,3 kg, am Mittwochmorgen allerdings nur noch 110,8 kg – nach zwei Tagen Fasten, krank herumhängen und -liegen, keine Bierchen und viel Schwitzen. [Nachtrag 14.3.: Wie's ausschaut, wird das die erste Woche seit meiner Jugendzeit ohne ein Tröpfchen Bier und andere Alkoholika sein. Wieder ein (Rück-)Bildungserlebnis!]

10.3.: Iranische Fußballerinas verweigerten in Australien das Mitsingen der iranischen Hymne, erbaten und erhielten Asyl und warfen als erstes ihre verhaßten Kopftücher auf den Müll. Prima! [Nachtrag 15.3.: Leider machten alle bis auf zwei einen Rückzieher und kehrten zurück in den Schoß ihres grausamen Landes. Wer weiß, was da alles im Hintergrund an Druck lief!]

12.3.: „Eine Masseurin erzählt, sie stamme aus Bosnien, habe dort ein Haus, doch das verkaufe sie gerade, weil ihr das Land zu muslimisch werde. Es gebe immer mehr Kopftuchträgerinnen, und immer mehr Lokale böten keine alkoholischen Getränke mehr an, wofür sie übrigens zur Kompensation ihres Verkaufsverlusts Geld aus der arabischen Welt erhielten.“ (Klonovsky, Acta diurna)

FR 13.3.: Die Sonne lacht, aber ich bleib' heut' zu Haus. Die fiebrige Erkältung weicht langsam. Und schon zieht es sich am Himmel wieder langsam zu …

MO 16.3.: 108,4 kg! Da humpelt sich's doch gleich viel leichter. Die Bierabstinenz wirkt offenbar kräftig beim Abnehmen. Da braucht man nicht mal allzu sehr zu hungern. Der Arthritisschmerz bleibt leider weitgehend …

16.3.: Hubertus Knabe, der geschaßte Chef der Stasigedenkstätte Ostberlin, auf der Achse des Guten: https://www.achgut.com/artikel/warum_putin_nicht_mehr_an_den_gulag_erinnern_will

Diktator Putin räumt die letzten Orte des Gedenkens an die Tyrannei der Sowjetunion ab – sie stehen dem neuen, erwünschten Patriotismus im Weg, und wer widerspricht oder an die falschen Dinge erinnert, hat nichts zu lachen. Leider.

18.3.: 107,3 kg! Zur Feier des Tages (seit ca. 10 Tagen das erste) Bierchen in einer Horber Bahnhofskneipe. Alpirsbacher.

24.3.'26: In Damaskus, im „freien“ Nach-Assad-Syrien, gibt’s immer weniger Lokale, die Alkohol ausschenken dürfen; allenfalls noch ein paar christliche. Frauen dürfen sich auch nimmer von männlichen Friseuren frisieren lassen.

Jede Menge Bier floß vor über 20 Jahren aber bei „Herrn Lehmann“ (Roman und Film). Darsteller des Herrn Lehmann im Film, eines vertrottelten, verbummelten Westberliner Wehrdienstflüchtlings, war übrigens dieser Christian Ulmen, der jetzt in aller Munde ist.

 

28.3.: Der Arthritisschmerz weicht endlich allmählich; viel zu langsam. – Beim Einloggen in meine T-online-Mailbox muß ich zur Kenntnis nehmen, daß ich nur noch bis 27.4. der Angabe einer Handynr. ausweichen kann, danach nimmer. Konsumterror! Vielleicht aber auch eine Gelegenheit, diese kaum noch benutzte Mailadresse aufzugeben. – Heute „verabschiedete“ ich die Ebook-Ausgabe von „Die Sklavinnen von Tanger“ endlich in die Freiheit – „released“, wie es im Englischen treffend heißt („herausgegeben“, eigentlich „freigelassen“). Das wird mehr als ein Aprilscherz, sondern geile Lektüre. Schließlich soll im Frühling ja der Spargel wachsen, hihi …

 

(Bild „Pouf“)

Wär das nicht passend – auf einem marokkanischen Pouf die Wartezeit im Puff überbrücken? (Käuflich bei Amazon für 100 bis 150 €)

SO, 29.3. Die doofe Sommerzeit beginnt – und das, während es draußen schneeregnet, an manchen Tagen zumindest; an anderen ist es nur kalt. Ich befasse mich bei Milchkaffee mit dem Cover des neuen Superthrillers „Männer, die in Strapsen sterben“. Der Text ist schon halbfertig.

Zwischendurch verarzte ich immer mal wieder die Pellet-Heizung, die dauernd stockt und verstopft. Und das am frühen Morgen, wenn's eh schon so kalt ist …

Das Trumpeltier in Washington verlangt jetzt von allen Natomitgliedern 5 % des BIP für Verteidigung, zahlbar vor allem in US-Rüstungsgütern, sonst droht eine Beschränkung der Mitbestimmungsrechte. Die Schweizer braucht's nicht zu kümmern; die bringen 0,66 % des BIP für die Verteidigung auf, und niemand behelligt sie, weder Putin noch das Trumpeltier. Sollten wir auch so machen.

 

Und schon (29.3.) sind die Sklavinnen von Tanger online:

 

https://www.amazon.de/dp/B0GQX1PL7H

 

(Bild) (Alles von Amazon am 9.4.'26 einkassiert *schnüff*)

Das Cover der Ebook-Ausgabe ist so zahm, daß man es sogar auf Facebook zeigen kann; der Inhalt nicht.

Frohe Botschaft zu Ostern: Alle können mit steifem Stengel die Osterglocken läuten, während sie sich vorstellen, wie sie die Sklavinnen von Tanger durch die Matratze nageln!

 

2.4.'26: Sonnenschein und endlich mehr und mehr Wärme. Nur ich liege krank darnieder. Jetzt schmerzt nimmer der Fuß, sondern der Oberkiefer; kaum ansprechbar für „Ibu“. Immerhin erleichtert das das Fasten. Am Karfreitag 3.4.'26 ist die Imbißtheke an der Tanke voller (Mett-)Würste, aber ich begnüge mich mit einem Liter Cola und einer Butterbrezel. 106,3 kg hatte am Morgen die Waage gezeigt; das ist Freude genug.

4.4.'26: Laut Radio (Kontrafunk) plant das Trumpeltier ein Wiederherrichten von Alcatraz als Hochsicherheitsknast. Schon vor Jahren rückverwandelte Erdogan, der türkische Oberboß, die Hagia Sophia wieder von einem Museum zu einer Moschee, und laut seinem Credo sind „die Moscheen unsere Kasernen und die Minaretts“ unsere Bajonetts, sozusagen. Halleluja! – Ein deutscher Reisevlogger berichtet auf YT befremdet von einer Reise an die Mosel; dort akzeptierten viele Läden nur Bargeld und keine Kreditkarten. Somit war die Erfahrung eines englischen Reisebloggers in der sächsischen Schweiz kein Einzelfall. (Notiz machen: Mal wieder bei diesem billigen, guten, nur Cash akzeptierenden Asiaten in Tübingen essen gehen – und der Restaurantparkplatz ist auch gratis; das will was heißen im teuren Tübingen). Ein richtiger Kulturkampf ist das manchmal. Ich hab ja nichts gegen Kreditkarten – solange die nichts gegen mich haben und mich nicht beiseite drängen wollen, und das wollen manche anscheinend leider. Und wieder machen manche Kreditkarten ihr Funktionieren von diesen dämlichen, teuren Handys abhängig. Man könnte meinen, alle hätten sich verschworen, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. – Immerhin konnte ich vor einigen Tagen noch für 1,999 €/l E10 volltanken. ​– 7.4.: Die JF meldet, daß in Berlin 80.000 Unternehmen nur Bargeld akzeptieren. Der Berliner Politik mißfällt das, und sie will es ändern … Die Berliner Gastronomie soll gar (zur Bekämpfung der Geldwäsche) zur ausschließlichen Kartenzahlung oder EC-Karten-Zahlung verpflichtet werden, meldet der Berliner Meckerkolumnist Schupelius. – Deutsche Männer zwischen 17 und 44 müssen in Zukunft Auslandsaufenthalte über drei Monaten anmelden und sich genehmigen lassen, „wenn sie ihren Geschlechtseintrag nicht auf weiblich ändern lassen“, so der Blogger Dilger – was ich glatt täte. Ein Wiener Rotlichtunternehmer, der wegen irgendwas in den Knast einfahren sollte, machte das, freute sich „auf das gemeinsame Duschen mit den Mädels“ im Knast, durfte als Frau gar mit 61 statt mit 64 in Rente gehen, aber diese Annehmlichkeiten wurden ihm wieder entzogen, da er sich so gar nicht um die weibliche Rolle bemühe. Tja, da hätte er besser öfter mal in einen Fummel fahren sollen – es tut auch gar nicht weh!

DO 9.4.: Wegen angeblicher „Manipulation“ und AGB-Verstoß wurde mein Kindle-Konto von Amazon gekündigt, Knall auf Fall. Alles weg. Zum dritten Mal!

 

Auf den Schreck sollten wir uns erst mal einen genehmigen:

https://tinyurl.com/bdfue4p9 (Der Tübinger Kneipenführer 2020 mit der "Papstgaststätte" obenauf ; Bild erspar ich mir hier - zu viel Gefummel ;-))

 

Das hab' ich einst bei www.epubli.de herausgebracht, und das ist vielleicht auch ein Ausweg aus den Fängen der großen, grausamen Domina amazon.de – aber das dauert, bis da mal wieder was wächst … (Sorry, daß ich diesen Kneipenführer jetzt auch wieder auf Amazon bewerbe, aber wo sonst findet man so was?)

Bei www.bod.de sdf gab ich einst "Unterwirf mich!"  heraus, ein Büchlein über die Versuchung im muslimischem Fummel - voilà: https://tinyurl.com/38ujduza

 

Die ersten beiden Male „Rasiertwerden“ gingen heftig ins Portemonnaie; Tausende Euros Umsatz- und Gewinneinbuße. Diesmal ging's nur um ein paar Dutzend Euro Umsatz pro Monat, aber dafür um viel Spaß, denn irgendwas muß man ja als Frührentner tun – mehr als Däumchendrehen und Spazierengehen. Man sollte in diesem Saftladen Amazon eigentlich gar nix mehr kaufen, aber da würde man sich mehr ins eigene Fleisch schneiden als Amazon. Wo sonst gibt’s ein derartiges Sortiment von Gummihosen über Cider bis Einfüllstutzen? Eben.

 

Was ist denn jetzt alles perdu? „Der Hauslehrer“ und „Ins Röckchen gezwungen“ und die Schweizer Ponygirl-Saga „Das Internat in den Reben“ und und und … (Ich werd später darauf zurückkommen).

 

Ricarda Lang von den Grünen hat nicht nur über 40 Kilo abgespeckt, sondern ist auch  ihren ersten Halbmarathon gelaufen in netto 2:26 h; nicht schnell wie der Blitz, aber okay. Respekt! Ich hatte beim ersten Mal 2:22:22 gebraucht – Schnapszahl.

 

Apropos Schnaps – meinem Bruder Alexander wurde er jetzt zum Verhängnis. SA 11.4.'26 starb er, noch nicht mal 48, am Suff … R. I. P.

 

Seit 1.1.'26 erschienen zwei SCHLAGZEILEN-Hefte, die gar keine Buchbesprechungen mehr bzw. nur zwei enthielten. Zum ersten Mal seit ca. 1992. Gibt anscheinend kaum mehr neue SM-Bücher, auch von mir ja keine mehr – und über die „Sklavinnen von Tanger“ rümpften die „Schlagzeiler“ die Nase. Auch dem unentwegten „Blauen Panther“, gut für Dutzende SM-Bücher, geht nun wohl allmählich die Luft 'aus …

24.4.: Auf der Waage gut 105 kg mit Bademantel und Nachthemd; ohne wohl 103,x kg. Aber was war das mal wieder für ein Kampf und Krampf! Vor einer Woche dachte ich am Montag „Das war's nun wohl mit dieser Arthritis-Welle“ und unterließ den Kauf neuer Schmerzmittel – und drei Tage lang hatte mich der Schmerz dann so im Griff, daß ich selbst die Treppen 'runter zur Straße, zu meinem Auto, nicht geschafft hätte … Wenn ein Nachbar mir nicht „Ibu“ gekauft hätte, wär's jetzt noch so … Am Dienstagmorgen sackte ich gar im Flur ohnmächtig zusammen (wohl das zehnte Mal in meinem Leben), robbte auf dem Rücken ans und aufs Bett … (und jetzt tut mir außerdem noch meine Schulter weh) Und wieder mal kein Alk und nix … eine Woche lang. Die unendliche Geschichte: Nicht drei Tage lang Arthritis-Anfälle, sondern jetzt bald 50 Tage lang … 25.4.: 102,8 kg.

27.4.: 102,3 kg, ohne Schlafanzug 101,x kg. Endlich weicht der Schmerz, wenn auch nur mit einer Stange „Ibu“, aber das Gehen fällt immer noch schwer; das dauert noch … bis ein paar Stunden später – da holte ich dann, treppab über 32 Stufen und 50 m auf der Straße, ein paar der inzwischen lauwarm gewordenen Ciderdosen aus meinem Auto. Prost!

1.5.: Sonnig, aber kühl. Maibock trinken und sich über den weiter weichenden Schmerz freuen. Hoffentlich bleibt's so. SA 2.5.: Immer vor einem verlängerten Wochenende stürmen die Leute die Läden und Tanken, als wenn eine Hungersnot bevorstünde. Ich auch – und danach ein Bierchen im Straßencafé, das erste der Saison. Prost! Schon seit Ende April hört man stellenweise die Grillen zirpen. Einen Liter E10 gibt’s jetzt für 1,85 €. Oder die Leute hängen im Internet ab: Die Internetverbindung ist träge und überlastet.

Am „Tag danach“ (MO 4.5.) ist Alpirsbacher im örtlichen NETTO ausverkauft; nur das Billigbier ist noch da.

Nachtrag: Zum 9. April 2026 berichtete der Journalist Klonovsky in seinen „Acta diurna“: „Gestern Podiumsgespräch in Magdeburg. Erste Frage: Haben Sie ein Vorbild? In gewisser Weise Henryk M. Broder, erwidere ich, denn nach dem sei ein Asteroid benannt worden, was ich als ein durchaus erstrebenswertes Lebensziel empfände, zumal wenn, Jahrzehnte nach meinem Tod, die Nachricht „Klonovsky auf Kollisionskurs mit der Erde” oder „Klonovsky schlägt in China ein” gesendet würde. – Beim Absacker danach in einer Magdeburger Kellerbar sagte jemand: „Wegen Merkel habe ich mir das Fingernägelkauen abgewöhnt.” Tusch!“

7.5.: Die Zeitung meldet, daß mehr und mehr Brücken an der A81 marode werden und sich in Baustellen verwandeln *seufz* . Verschiedene Medien berichten, der große Moskauer Verlag EKSMO erleide immer mehr Repressalien von der immer autoritäreren Regierung. Kaum sind in einem Roman zwei Männer verschmust, gerät der Verlag in Schwulitäten. Warum die EKSMO-Leute sich das antun, ist schleierhaft. Die sollten den Laden schließen und an der Riviera Exil machen und sich von einem Lustknaben einen blasen lassen – wie einst Strauss-Kahn von einem Zimmermädchen. Aber auch da gab's Ärger. – OB Palmer strunzt damit, daß er in eine Baulücke nach Abriß von 70er-Jahre-Wohnblöcken jetzt doppelt so viele Einwohner 'reinstopft; Verdichtung halt.

SO 10.5. Muttertag: Die jüngere Frau, die neben mir an der Kasse der Tanke wartet, sagt entschieden: „Ich zahle immer nur bar!“ Yeah! (Kann man jetzt nur noch an einer von zwei Kassen.) – Zum ersten Mal heuer mit dem Roller in der Straßenkneipe vor dem Bahnhof. DI 12.5.: Die Eisheiligen sind da. Sonnig, aber ein eisiger Wind; mancherorts Nachtfröste – und das soll auch noch bis zum Wochenende so bleiben.

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