Klappentext:

DIE URMUTTER ALLER SADISTEN ist die EINSAME FANTASIE: Wie deichselt man in den FERIEN eine ENTFÜHRUNG, wie schafft man die DISZIPLINIERUNG von MAHMETS GESCHENK? Bestimmt wird diese ebenso erregend wie SEBASTIANS HOCHZEITSNACHT oder die Zurschaustellung einer Sklavin AN DER AUTOBAHN. Nach solchem Kopfkino … kann mann regelrecht SÜCHTIG werden …

 

16 Geschichten zum Träumen …

​Kopfkino - die Urmutter aller Sadisten

... und andere Stories von Carlos A.

*30.6.2010

228 Seiten

Paperback

DIN-A 5

19,- €

978-3936708-71-4

Erhältlich direkt beim Verlag oder im Buchhandel​​

Carlos A., »Kopfkino« - Leseprobe:

(aus der Story »Die Urmutter aller Sadisten«):

»Ah! Stehst mir schon wieder im Weg herum, du blöde Schlampe!«

Aua! Warum immer mit der Gerte auf die Titten?

»Es tut mir leid, der Herr hat …«

Auuuu! … hat mir befohlen, hier zu stehen …

»Maul halten! Auf Hände und Knie – und dann verpiss dich in die Küche, wo du hingehörst.«

Aaaaah … nicht schnell genug gewesen … Das brennt, oh, wie das brennt! … Sie ist ja so gemein!

»Und lass dir nicht einfallen, mir so schnell noch mal unter die Augen zu kommen!«

Das hat er mit Absicht getan. Er hat gewusst, dass sie lang vor ihm nach Haus kommen muss und hat mich deshalb hier abgestellt … den ganzen Nachmittag … Meine Füße tun weh … Bin beinah froh, dass ich jetzt wieder auf den Knien kriechen darf … wenigstens bis in die Küche …

»Hallo Süße! Bin zu Hause!«

»Fein, mein Held. Wie war dein Tag?«

»Hm – wahrscheinlich genau so stressig wie deiner. Hab Kohldampf wie ein Wolf …«

»Bist keine Minute zu früh, mein Liebster. Ich hab einen wunder­vollen kleinen Imbiss für uns vorbereitet.«

Jaaaaaa, SIE hat vorbereitet … dieses Aas! … ICH schufte in der Küche, während sie auf dem Sofa herumknotzt und die Beine hochlegt! Oh Gott, ich muss die ganzen Kerzen anzünden … schnell … die und ihr Faible für Kerzenlicht … So, fertig. Ist alles in Ordnung? Gläser, Servietten … dann schnell unter den Tisch mit mir, bevor sie hereinkommt und mich sieht.

Ich werd mich nie daran gewöhnen, hier zu hocken, nur Beine zu sehen und zuzuhören, wie sie sich unterhalten und miteinander herumturteln. Faszinierend, wie sie es immer wieder schafft, beiläufig die Stellung ihrer Füße zu wechseln und mir dabei einen spitzen Schuh in die Rippen zu stoßen. Bis die beiden da oben die ganzen Köstlichkeiten aufgefuttert haben, hab ich mir meist schon ein paar neue blaue Flecken geholt. Ich hasse dieses Weib. Ich hasse sie.

»Aaah – köstlich! Ich glaub, ich krieg keinen Bissen mehr runter …«

Ja, klar. Genüsslich zurücklehnen und der Sklavin dabei einen spitzen Absatz in den Schenkel bohren … Sie kann sich darauf verlassen, dass ich keinen Laut von mir gebe … Die Freude mach ich ihr nicht …

»Weißt du, Schatz, ich genieße sie sehr, diese Abende mit dir ganz allein. Sind nur leider viel zu selten …«

Ob er weiß, dass sie eigentlich mit mir redet? Klar weiß er es. Mit dir ganz allein, mein Schatz … Ich bin ja nicht vorhanden, sicher doch. Hock nur hier unter dem Tisch, unsichtbar, unhörbar, und verzehre mich nach dem Schwanz, dem wundervollen Schwanz meines Herrn, nach seinen Händen, nach seinem Lächeln … nach irgendeinem Befehl, der mir sagt, dass er mich überhaupt wahrnimmt. Aber er ist ja so verrückt nach dieser Schnalle, dass er mich nicht mal anschaut, wenn sie in der Nähe ist.

»Ach ja, mein Lieber, worum ich dich noch bitten wollte: Lass doch nicht immer dein blödes Fickfleisch im Flur herumstehen. Ich mag es einfach nicht, wenn ich mich vor dem Essen schon damit befassen muss.«

(Sie hat ihrer Freundin den Geliebten ausgespannt und hörig gemacht und genießt die Situation in vollen Zügen ...)

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